Neues Video: Wie die Buchgeld-Schöpfung deutsche Unternehmer kriminalisiert


In einem ausführlichen, etwa halbstündigen Video erläutert das Anlegermagazin synergent, wie das Nicht-Verständnis der Geldschöpfung durch die Privatbanken dazu führt, das Kreditausfälle mit viel zu hohen Ausfallsummen berechnet werden. Häufig werden die betroffenen Unternehmer wegen Kreditbetrug auch noch hinter Gitter gesteckt, wobei wiederum die gesamte Kreditsumme zugrunde gelegt wird, die die Bank aber eigentlich nicht als Schaden geltend machen kann. Und weil es da um eine Menge Geld geht haben die Macher auch gleich eine Petition  dazu angestoßen.

Man sieht, die Macher des Videos haben versucht, die umständlichen Buchungssätze so einfach wie möglich darzustellen, doch glauben mag man es dennoch kaum. Ein ganzes Prozent „Eigenkapital“, was bei Banken aus den Einlagen der Sparer kommt, müsse nur noch bei der Zentralbank hinterlegt werden, die restlichen 99% des Kredits sind „erfunden“ und werden sogleich in die Bilanz als Verlängerung eingearbeitet, Dennoch bestehen deutsche Richter auf 100 % Rückzahlung und verknacken im Zweifel lieber die Betroffenen, so heißt es, wodurch deutlich mehr Urteile deutscher Gerichte zu Fehlurteilen umgedeutet werden müssten. Starker Tobak, aber seht selbst!

Hier das Video:

Es gibt ja allerhand Fragen, die man sich dazu stellen kann, aber mir sind da spontan doie Ausfallbürgschaften durch die KfW eingefallen, durch die der Staat den Banken einen etwa 80%igen Risikoanteil abnimmt. Geht ein solcher Teilnehmer dann baden, also der Kredit fällt aus, zahlt die KfW dennoch 80% des Kredits an die Bank zurück, obwohl die doch bloss 1% als Einlage haben musste? Kein schlechtes Geschäft mit Staatsknete würd ich sagen, aber wie seht ihr das?

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