Alles über #NOHATESPEECH


Unter #nohatespeech sollte sich ursprünglich eine Kampagne befinden, die sich dem Kampf gegen allzu übertriebene Beleidigungen und Lästereien gegen welche Gruppen auch immer verschrieben hatte. Doch je mehr darüber bekannt wird und vor allem seit die entsprechende Kommission ihre Arbeit aufgenommen hat, hagelt es aber Kritik. Kein Wunder, wenn selbst das ZDF aufgefordert wird, einzelne satirische Beiträge zu löschen.

Mittlerweile vier Videos habe ich zu diesem Thema angefertigt, wozu noch die ein oder andere Anmerkung in einigen SafeSpace-Folgen kommen dürfte. Was abzusehen und zu erwarten war, ist nun also eingetreten: die Faceook-twitter-YouTube-Polizei ist losgelassen. Kritik daran, dass nicht nur rechtsradikale und „eindeutig rechtswidrige“ Inhalte dem teilweise rigorosen Löschprozess zum Opfer fallen, sondern auch unliebsame Äusserungen beispielsweise von Maskulisten auf dem Plan stehen, ist praktisch nicht möglich. Die Argumente fadenscheinig.

Wie auch immer, unser erstes Video speziell zu diesem Thema enststand kurz nach der Festnahme einiger radikeler Netz-Hetzer, mit denen die Präsentation des #nohatespeech Konzept flankiert wurde. Hier drängte sich die Frage auf, ob nicht auch diese Löschvorgänge einen faschistoiden Charakter aufweisen:

Eine Weile später wurde dann die entsprechene Website released, auf die uns die Bundesfrauenministerin bis dahin immer verwiesen hatte. Ein intensiver Blick darauf zeigt, dass die Fragen der Kritiker damit keinesfalls verstummen dürften.

Trotz der Zensurvorwürfe gegen #nohatespeech ist das Konzept rechtlich ja ziemlich wasserdicht, weswegen ich mir dieses nochmal auf Schlüssigkeit angesehen habe…und siehe da, wie bei den meisten Femi-Themen fehlt es auch hier an der entscheidenden Logikkette, die solche Massnahmen rechtfertigen könnte.

Zu allem Ärger und zu all der Kritik gesellt sich nun seit neuestem auch noch der sehr begründete Verdacht, dass die hinter allem stehende Amadeo Antonio Stiftung und ihre Chefin Annetta Kahane mehr als nur mit dem Geheimdienst – hier in Form des thüringischen Verfassungsschutz – zusammen arbeitet.

Es steht zu vermuten, dass das noch nicht alles war, aber so ist etwa der Stand der Dinge. Sollte sich jedoch die Ausrichtung nicht ändern, ist wohl der Austritt bei den genannten social networks die einzige Variante, der „Zensur“ zu entgehen.

more2come


Update: 5.10.2016

Zur Connection der YouTube #HEROES #NOHATESPEECH und #NICHTEGAL Kampagnen

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Quellen:

entnehmt ihr bitte den Videobeschreibungen

2 comments — post a comment

Emannzer

Na, diese Annetta Kahane ist ja schon auf dem Foto so ein lebensbejahendes Herzchen, das kein Geheimdienst trüben kann. Kein Wunder, sie hat ja aus Ost-Zeiten schon genug Erfahrungen mitgebracht, was das Drangsalieren und Überwachen der Bürger anbelangt:

„.. Von 1974 bis 1982 spitzelte Frau Anetta Kahane für die Staatsicherheit der DDR. Fast 800 Seiten umfasst die IM-Akte „Victoria“, von denen die Birthler-Behörde gut 400 Seiten freigegeben hat. Enthalten sind mehr als 70 Informationen, die ausweislich der Akte von der Stasi-Zuträgerin stammen. IM „Victoria“ berichtete ihrem Führungsoffizier über Bekannte, die sie im privaten Rahmen aushorchte – während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines Stadtbummels.

Mit ihren Angaben belastete Kahane Dutzende Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld, darunter viele Künstler. Sie berichtete über einen ZDF-Reporter, mehrere Studenten von West-Berliner Universitäten und vor allem über in der DDR lebende Ausländer.

Kahane führte Aufträge aus und erhielt von der Stasi kleinere Geschenke und Geld. ..“

Quelle: https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/anetta-kahane-von-der-amadeu-antonio-stiftung/

Danke, keine weiteren Fragen mehr, Frau Blockwart II Reloaded.

Mammon Matze

Hey

Ja, und darüber hinaus hat sie sich denen immer gern freiwillig und kostenlos angeboten, weil sie eh staatstreu war ^^ sagt das Gutachten

„Deshalb ist das Gutachten wertlos, es erfüllt nicht seinen Zweck, vielmehr bringt es Kahane in ein noch schlechteres Licht als bislang angenommen. Denn, wie aus dem Gutachten hervorgeht, hat Kahane von 1974 bis 1982 freiwillig für die Stasi gearbeitet, denn selbst Müller-Enbergs kann sich nicht des Eindrucks entziehen, dass die Aktenlage eindeutig eine „konforme Haltung von Frau Kahane zu den Idealen des Staates, eine[n] ausufernden Erzähldrang hinsichtlich ihres beruflichen wie privaten Umfeldes“ erkennen lässt. Kahane ist, so geht aus den Akten hervor, auf „politisch-ideologischer Grundlage“ geworben worden. Es war nicht notwendig, materielle Vorteile durch die Spitzeltätigkeit zu versprechen oder Kahane durch „kompromittierende Dinge“ zur Tätigkeit für die Stasi zu erpressen“

von hier
https://sciencefiles.org/2016/04/27/vergangenheitsbewaeltigung-anetta-kahane-im-victoria-will-mutter-theresa-des-internets-werden/

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